Wie bereite ich mein Haus für den Verkauf vor?

Sie müssen von Ihrem Haus als handelbare Ware denken. Ihr Ziel: Jemanden dazu bringen, es als sein Heim zu sehen, nicht als das Ihre. Wenn Sie diese Entscheidung nicht bewusst treffen, können sie unabsichtlich eine Situation heraufbeschwören, die den Verkauf Ihres Eigentums unnötig verzögert.

Der erste Schritt, Ihr Haus fit für den Verkauf zu machen, besteht darin, es zu „entpersonalisieren“. Der Grund dafür ist, dass Sie Käufer dazu bringen wollen, es als deren mögliches Heim zu sehen. Wenn ein potentieller Hauskäufer Ihre Familienfotos an der Wand hängen sieht, drücken Sie dem Haus Ihren Stempel auf und sofort werden dessen Vorstellungen, dieses Haus besitzen zu können, massiv erschüttert und zu Illusionen. Sie sollten also Ihre persönlichen Gegenstände im Haus möglichst gering halten.

Entfernen Sie allen über die Jahre angesammelten “Kram”. Das ist das Schwerste für die meisten Menschen, da sie ihre über die Jahre liebgewonnnen Besitztümer sicher nicht als „Kram“ sehen. Treten Sie einen Schritt zurück und schlüpfen Sie in die Rolle eines Kaufinteressenten. Lassen Sie sich von einem Freund helfen, „Kram“ zu identifizieren, oder auch von Ihrem Makler. Besonders Küche und Schränke sind „kramgefährdet“, bemühen Sie sich um einen rücksichtslosen Blick! Viele Menschen haben zu viele Einrichtungsgegenstände in manchen Räumen – nicht zu viele für Ihre persönlichen Lebensumstände, aber zu viele um die Vorstellung von freiem Raum zu ermöglichen, den ein Hauskäufer sehen möchte.

Zuletzt aktualisiert am 16.11.2013 von Gregor Govtvan.

Zurück